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Sicherheit für den Ernstfall

Erste-Hilfe-Abend auf der Zeiteninsel

Auf der Zeiteninsel arbeiten viele Aktive und Honorarkräfte in der Vermittlung: Gästeführerinnen und Gästeführer, Menschen in den Zeitstationen oder in verschiedenen Modulen der Museumspädagogik. Sie erklären, zeigen Handwerkstechniken, arbeiten mit Feuer, Werkzeugen und oft auch mit Kindergruppen.

Dabei gilt: Zum Glück passiert nur selten etwas.

Aber wenn doch einmal ein Zwischenfall eintritt – ein Insektenstich, eine Schnittverletzung, ein Kreislaufproblem oder ein Sturz – ist es wichtig zu wissen, was zu tun ist.

 

Aus diesem Grund fand kürzlich ein praxisnaher Erste-Hilfe-Abend für Aktive der Zeiteninsel statt.

 

Erste Hilfe für den Alltag auf dem Gelände

Der Abend war bewusst kein klassischer Erste-Hilfe-Kurs, sondern ein Austausch über typische Situationen, die bei Führungen oder Vermittlungsangeboten auftreten können.

 

Unser Kollege Frank führte durch den Abend und erklärte anschaulich verschiedene Szenarien:

  • kleine und größere Verletzungen
  • Insektenstiche
  • Kreislaufprobleme oder Ohnmacht
  • Verbrennungen bei der Arbeit am Feuer
  • Stürze oder Umknicken auf dem Gelände

Dabei ging es vor allem um eine zentrale Frage:

Was kann ich als Gästeführer oder Vermittler tun – und wo liegen meine Grenzen?

Viele Maßnahmen wurden praktisch gezeigt und mit freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern demonstriert. So konnten alle sehen, wie einfache Handgriffe funktionieren und worauf man achten sollte.

 

Orientierung auf dem Gelände

Ein wichtiger Punkt war auch die Organisation im Notfall auf dem weitläufigen Gelände der Zeiteninsel:

  • Wo befindet sich der Erste-Hilfe-Rucksack?
  • Wie funktioniert der Defibrillator?
  • Wie erreicht ein Rettungswagen das Gelände?
  • Wer bleibt bei der betroffenen Person, wer weist den Rettungsdienst ein?

Solche Abläufe vorher zu kennen, nimmt viel Unsicherheit.

 

Digitale Unterstützung

Im Laufe des Abends wurden auch zwei hilfreiche Apps vorgestellt und direkt ausprobiert:

  • eine Erste-Hilfe-App der Malteser, die wichtige Maßnahmen Schritt für Schritt erklärt
  • eine Defibrillator-App, die zeigt, wo sich Geräte in der Umgebung befinden

Beide Anwendungen können im Ernstfall eine gute Unterstützung sein.

 

Lernen voneinander

Besonders wertvoll war der offene Austausch in der Runde. Viele der Teilnehmenden haben durch ihre Arbeit mit Gruppen, Kindern oder in der Vermittlung bereits eigene Erfahrungen gesammelt.

So entstand ein Abend, bei dem nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Erfahrungen geteilt wurden.

 

Regelmäßige Auffrischung geplant

Am Ende waren sich alle einig:

Solche Abende sind sehr hilfreich – und sollten regelmäßig wiederholt werden, um das Wissen aufzufrischen und neue Aktive einzubeziehen.

Denn auch wenn man hofft, die Kenntnisse möglichst selten zu brauchen, gilt:

 

Gut vorbereitet zu sein gibt Sicherheit – für die Aktiven ebenso wie für unsere Besucherinnen und Besucher.

 

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