Auf der Zeiteninsel wurde es am letzten Wochenende wieder heiß - und das im wahrsten Sinne des Wortes: unter der Leitung von Su Gütter führte die AG Keramik einen Grubenbrand durch. In vergangenen Kursen war viel Keramik der Vorgeschichte hergestellt worden und diese sollte nun reduzierend Schwarz gebrannt werden.
Bei einem Grubenbrand wird Keramik in einer Erdgrube gebrannt, wobei das Feuer gezielt sauerstoffreduzierend geführt wird. Holz, Blätter und organische Materialien bedecken die noch heißen Gefäße, sodass während der Abkühlphase der Sauerstoff entzogen wird. Das Ergebnis: charakteristische schwarze Keramik, wie sie schon in der Jungsteinzeit hergestellt wurde.
Die fertigen Stücke sind mehr als nur schöne Erinnerungen an die Kurse: sie sind Unikate, geschaffen mit Feuer, Erde und viel Geduld - und tragen die Spuren eines alten Handwerks, das auf der Zeiteninsel noch heute lebendig ist.
Fotos: Andrea Winter und Frank Schiller








Kommentar schreiben